In Zeiten der Corona-Krise ist Flexibilität gefragt, wenn es um Schulungen und Weiterbildung geht. So liegt auch in der Vermittlung der bestmöglichen Arbeitsschutzmaßnahmen das Hauptaugenmerk auf der interaktiven Unterweisung, an der jeder Mitarbeiter teilnehmen kann. Die Methode der Unterweisung ist von entscheidender Bedeutung, wenn es darum geht, die Inhalte erfolgreich zu vermitteln. In den letzten Monaten mussten Unternehmer kreativ werden, wenn es darum geht, eine dezentrale Unterweisung im Arbeitsschutz durchzuführen.

Die Potenziale von E-Learning im Arbeitsschutz

E-Learning gehört zu einer der am schnellsten wachsenden Branchen, die vollkommen neue Möglichkeiten der Wissensvermittlung bietet. Auch wenn Fernkurse und Fernunterricht schon vor der Jahrtausendwende mehr als üblich waren, haben die Digitalisierung und nicht zuletzt die vergangenen gesellschaftlichen und pandemischen Zustände dafür gesorgt, dass E-Learning einen vollkommen neuen Drive bekommen hat. Alternativ zum Abspielen eines Films oder einer Unterweisung kann eigentlich jede Branche und jedes Unternehmen von dem digitalen Lernangebot profitieren. So geht es im Bereich des Arbeitsschutzes beim Risk Project – E-Learning in erster Linie um den Gesundheitsschutz und Arbeitsschutz und die Möglichkeiten, die sich in interaktiven Unterweisungen für alle Mitarbeiter bieten.

Das geeignete Medium für die interaktive Unterweisung

Zunächst einmal gilt es auch, sich für das geeignete Medium zu entscheiden und über eine sichere Kommunikationsplattform oder Cloud dafür zu sorgen, dass jeder Mitarbeiter und Teilnehmer der Unterweisung die identischen Bedingungen vorfindet. In jedem Fall sollte das Medium dem Erreichen der Ziele dienen und nicht durch zu viele Sinneseindrücke überfordern. Wenn die Mitarbeiter im heimischen Büro vor dem Bildschirm sitzen, sollte der Seminarleiter eine deutliche Sprache sprechen, und die Maßnahmen und Methoden unmissverständlich zu präsentieren. In erster Linie geht es darum, alle Teilnehmer zum Mitmachen und Mitdenken anzuregen, das Interesse zu wecken und mithilfe von Grafiken, Übersichten, Tabellen und Aufnahmen für ein bestmögliches Verständnis zu sorgen.

Was ist bei der digitalen Wissensvermittlung zu beachten?

Gerade am Bildschirm steigt die Gefahr, dass die Mitarbeiter abschalten und den Ausführungen in der Methodik nicht mehr Folge leisten. Von daher empfiehlt es sich, Interaktion, Diskussion und gemeinsame Gespräche einzusetzen. Nach einer frontalen Unterweisung spezifischer Methoden zum Arbeitsschutz könnte es eine sinnvolle Idee sein, zu einer Übung anzuregen. Der jeweilige Lehrvortrag vor der Kamera erfolgt mithilfe eines Manuskript für die visuelle Unterstützung. So sollte jeder Mitarbeiter nach dem Seminar ein Handout mitnehmen, um sich die einzelnen Maßnahmen und die notwendigen sicherheitsrelevanten Vorkehrungen ansehen zu können.

Bei einem reinen frontalen Vortrag kommt es zu nahezu keiner Interaktion, von daher sollten die Unterweisungen zum Arbeitsschutz unbedingt Übungsphasen und Anwendungsbeispiele mit einfließen lassen. Schließlich geht es nicht nur darum, theoretische Maßnahmen zum Arbeitsschutz zu vermitteln, sondern aktiv den Arbeitsalltag im Betrieb zu verbessern und sicherer zu machen. Die Mitarbeiter sollten genau wissen, was sie tun können, um sich selbst während der Arbeit zu schützen und welche Gefahren in den verschiedenen Unterweisungen drohen.

Wenn es um die Verwendung von spezifischen Sicherheitsvorkehrungen, Materialien, Reinigungsprodukten, Chemikalien und Arbeitsschutzkleidung geht, ist eine Wiederholung und eine ein Übung der Vorschriften unerlässlich. Schließlich sollte jeder Mitarbeiter in der Lage sein, genauestens die einzelnen Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten. Wahlweise bietet sich eine kleine Übung oder ein Test an, bei dem der Erfolg der digitalen Unterweisung auf den Prüfstand gestellt wird.

Ein Lehrergespräch beginnt mit gezielten Fragen, wozu vor allen Dingen offene Fragen gehören. Durch die Antworten regt der Lehrer oder Seminarleiter alle Mitarbeiter zum Nachdenken an und verschafft eine Sicht aus unterschiedlichen Perspektiven auf den Betrieb. Ein guter interaktiver Moderator ist in der Lage, auf die Fragen der anderen Nutzer einzugehen, das digitale Medium sicher zu Händeln und dadurch die Bedürfnisse aller Teilnehmer folgerichtig eingehen zu können.

Die Potenziale und Stärken: E-Learning und Home-Work im Vergleich

Im Prinzip besteht eine vollkommene Gestaltungsfreiheit bei der digitalen Wissensvermittlung, wenn es um Materialien geht. Word Dokumente und PDFs können ebenso verwendet werden wie Diashows und Videos. Neben der Kommunikation mit dem Moderator oder Seminarleiter können die Teilnehmer eine Nachrichtenfunktion oder eine Chat-Funktion nutzen. Im Nachhinein sollte es möglich sein, Fragen und Probleme mit dem Lehrstoff per Mail an den Seminarleiter zu schicken.

Gerade wenn es sich um große Unternehmen handelt, bietet die digitale Wissensvermittlung vielerlei Vorteile. Die online Kurse gelten als effizient und passen zu verschiedensten Branchen. Gerade in Zeiten der Corona Pandemie ist es für viele Unternehmen die einzige Alternative, in Seminaren, Diskussionen, wöchentlichen Besprechungen und Auswertungsgesprächen mit den eigenen Mitarbeitern und Partnern in Kontakt zu treten.

So sollte auch eine notwendige Arbeitsschutz-Schulung zu lang aufgehoben werden gerade wenn im digitalen Arbeitssektor neue Gefahren und Risiken auf die Teilnehmer zu kommen. In erster Linie geht es darum, die Mitarbeiter nicht sich selbst zu hinterlassen, sondern vielschichtige Kooperations- und Interaktionsangebote aufzuzeigen. Auf diese Weise gefährden die Unternehmer auch nicht die Produktivität und den Fortlauf des Arbeitsalltags. So haben in den letzten Monaten viele Unternehmer festgestellt, dass sie eigentlich ohne größere Probleme, über die digitale Wissensvermittlung und Home-Office-Angebote Kapazitäten einsparen und den eigenen Mitarbeitern mehr Flexibilität und Autonomie übergeben. (Werbung)