Neben der Neukundengewinnung und passenden Maßnahmen für das alltägliche Onlinemarketing sollte man bezüglich Unternehmensgründung einige Dinge beachten. Im folgenden Artikel haben wir 8 interessante Tipps bezüglich einiger Grundlagen für Unternehmensgründer von Start-ups zusammengestellt.

Tipp 1: Eine gute Idee

Ideen gibt es so einige, manchmal schlechte, manchmal auch etwas besser, allerdings kann man meistens sowohl aus guten als auch aus schlechten etwas Kapital schlagen. Ein Großteil der Start-ups in Deutschland gründen sich auf bereits bestehende Ideen anderer Unternehmen. Andere wiederum hantieren lieber mit komplett unbekannten Innovationen, um sich dadurch besser auf die bevorstehende Entwicklungsphase vorbereiten zu können.

Zu den wahrscheinlich erfolgreichsten Konzepten bezüglich Neugründungen, gehören immer noch die Lösung für die Probleme der Menschen zu finden. Wer darüber Bescheid weiß was den Menschen das Leben leichter Macht und was sie brauchen, auf gewisse Trends und Stimmungen acht nimmt, der liegt schonmal gar nicht so falsch.

Tipp 2: Wie finanziert man ein Start-up?

Das sogenannte Crowdfunding erfreute sich in den vergangenen Jahren immer häufiger an Beliebtheit. Ob VisionBakery, Startnext, Kickstarter oder Betterplace – diese Plattformen für Tüftler, sozial Engagierte, Jununternehmer und Künstler sind imm öfter auf dem Vormarsch. Meistens bedeutet Crowdfunding, dass eine Dienstleistug oder ein Produkt zu bestimmten Konditionen angeboten wird, die mithilfe einer Gruppe von Spendern realisiert werden soll. Es gibt mittlerweile bereits einige erfolgreiche Beispiele diesbezüglich. Der Supermarkt „Original unverpackt und der TV-Sender „Störsender“ sind nur 2 Beispiele, wie eine erfolgreiche Crowdfinanzierung aussehen kann. Für Jungunternehmer bietet Crowdfunding eine einzigartige Möglichkeit was Finanzierung von Projekten angeht.

Tipp 3: So finden Sie die passende Unternehmensform

Die meisten Neugründer wählen nach wie vor Einzelunternehmen als Unternehmensform. Der Nachteil hierbei ist eindeutig: Die Gewinne sind mit einem persönlichen Steuersatz belastet und als Freiberufler haftet man sogar mit seinem Privatkapital. Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts besteht meistens aus zwei oder mehreren Beteiligten, diese arbeiten zusammen. Die Gründung einer GbR ist im Grunde genommen relativ einfach.

Bei der GmbH sieht das schon ganz anders aus. Hier muss eine Stammeinlage von mindestens 25.000 Euro eingezahlt werden und man unterliegt den Regeln des Handelsgesetzbuches. Für welche Unternehmensform Sie sich auch immer entscheiden, gehen sie sorgfältig und bedacht dabei vor.

Tipp 4: Achten Sie auf eine gute Darstellung nach Außen

Ganz besonders in der Anfangsphase sollte ein Unternehmen viel nach außen hin kommunizieren. Ein Unternehmen sollte dafür so etwas wie ein „Gesicht“ besitzen, jemanden der das Produkt vorstellt und sich von einer Unerreichbarkeit aus dem Internet herabsetzt. Kommunikation mit Bloggern, Journalisten und der gesamten Welt des Social Media ist hierbei extrem wichtig. Was Ihnen bei der Außendarstellung behilflich sein kann, ist unter anderem ein gutes Design und vor allem ein Firmenlogo. Investieren am besten auch Sie in ein Logo, dies sollte bei der Firmengründung als eines der ersten Schritte angegangen werden.

Tipp 5: Fortbildung und Training

Meistens sind es nur ein bis zwei kreative Geister die sich bei der Entstehung eines Start-ups beteiligen, im Laufe der jeweiligen Projekt- und Startphase kommen jedoch immer neue Personen hinzu, die sich um diverse Aufgaben kümmern. Ob Programmierung, Marketing, Kundenakquise oder Buchhaltung – Spezialisten braucht es immer. Gerade deshalb sollten Sie sich rechtzeitig um deren Fortbildung kümmern. In Zeiten der Globalisierung und des Internets ist dies wichtiger denn je.

Tipp 6: Die richtige Kundenakquise

Eine bestimmte Zielgruppe sollten Sie wenn möglich noch während Ihrer Unternehmensplanung einberechnen. Diese ist letztendlich der Dreh- und Angelpunkt eines jeden Erfolges. Man sollte seine Kundschaft in sogenannte Geschäftskunden und Konsumenten einteile um diese auch richtig analysieren zu können. Bei einer guten Analyse sollte man seine Kunden unter folgenden Gesichtspunkten analysieren: 

  • Berufsgruppe
  • Familienstand
  • Alter
  • Engagement und Bildung
  • Wohnort

Wenn man dann die richtigen Daten zur Verfügung und seine Zielgruppe somit ausgewählt hat erfolgt die Neukundenakquise. Diese kann mit folgenden Mitteln stattfinden:

  • Suchmaschinenoptimierung
  • Telefon
  • Email
  • Display Marketing
  • Suchmaschinenwerbung
  • Social Media

Tipp 7: Das Erstellen eines Businessplans

Businesspläne dienen in erster Linie zur Präsentation einer bestimmten Geschäftsidee. Man kann diesen allerdings auch zur Vorlage bei einer Finanzierung von Projekten verwenden. Bei einem professionellen Businessplan gilt es auf folgende Punkte zu achten:

  • Rechtsform
  • Finanzierung
  • Entwicklungsprognose
  • Kostenaufstellung
  • Marketing
  • Zielgruppenanalyse
  • Kundenanalyse

Tipp 8: die Ausstattung und das Personal am Arbeitsplatz

Besonders wichtige Punkte was das Personal angeht, sind bestimmte Absicherungen. Dazu gehören: Produkthaftpflichtversicherung, Krankenversicherung, Betriebshaftpflichtversicherung, Altersvorsorge und eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Eine Unfallversicherung sollte auf jeden Fall für jeden einzelnen Mitarbeiter abgeschlossen werden. Sollte dies nicht geschehen, gehen Sie mit Ihrer Firma unter Umständen ein sehr hohes Risiko ein.

Sollten Sie sich an unsere nützlichen Tipps bezüglich Start-ups halten, so kann Ihrer Unternehmensgründung bestimmt nichts mehr im Weg stehen.

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